Wer schon als 13-Jähriger den Meistertitel in der Deutschen Junioren Kartmeisterschaft gewinnt und bereits ein Jahr später diesen Erfolg in der Königsklasse DKM wiederholt, hat das Rüstzeug für eine erfolgreiche Karriere im Automobilsport. Nico Hülkenberg bestätigte diese Weisheit in der Formel BMW Deutschland 2005, die er gleich in seiner ersten Saison mit neun Pole Positions und acht Siegen als Gesamt- und natürlich Rookie-Sieger beenden konnte.
Anschließend feierte der Josef Kaufmann Racing Pilot mit der Doppel-Pole beim Saisonauftakt in Oschersleben einen fulminanten Einstieg in die nationale Formel 3 und stand bereits im vierten Rennen ganz oben auf dem Siegertreppchen. Das Ausnahmetalent aus Emmerich bestätigte noch im gleichen Jahr die Berufung durch Willi Weber ins A1 Germany Team mit einem spektakulären Sieg im ersten Rennen und dem Gewinn des Weltmeistertitels im „A1 GP World Cup of Motorsport“.
In 2007 folgte der nächste Schritt auf der Karriereleiter des Willi Weber Schützlings mit dem Aufstieg in die international hochkarätig besetzte Formel 3 Euroseries. Bei bisher vierzehn absolvierten Rennen stand Nico Hülkenberg vier Mal auf dem Podium und konnte schon drei Rennen gewinnen. Seinen bisher größten internationalen Erfolg feierte Nico wenige Tage vor seinem 20. Geburtstag beim wichtigsten Formel-3- Rennen Europas. Im belgischen Zolder sicherte sich der ART Grand Prix Pilot mit einer makellosen Vorstellung das „Zandvoort Masters of Formula 3 @ Zolder“. Nicht nur Insider wissen, dass Siege beim Masters und in Macau einen Eintrag in die Notizbücher sämtlicher GP2 und wohl auch F1 Teamchefs garantieren.
Davon will der sympathische Nachwuchspilot zu diesem Zeitpunkt allerdings noch nicht philosophieren und spricht in Interviews zum Triumph beim Masters lediglich davon, „ein bisschen stolz zu sein.“
|